Alte Bekannte

neulich saß ich friedlich fröhlich vor der Glotze und habe mir ein paar Spiele der Amateur-Pokal-Finales angeschaut (der Heimklub hat auch gewonnen). In einer kurzen Einstellung des Spiels Elversberg gegen Saarbrücken fiel mein Blick auf ein Fan-Transparent auf dem das geschulte Auge sofort einen mir wohl bekannten Schädel ausmachte. Qualität ist zeitlos und unverwüstlich! Die Horda Fanatica aus Elversberg hat auf höchste Qualität von Felix Braden zurückgegriffen, der mit diesem super edlen Gebein bereits beim ersten Schädelprojekt 2005 mit dabei war. Das ist natürlich immer eine große Freude wenn man so was sieht. Gruß an Felix und weiterhin Glück Auf!

Fanpost

Ein freundlicher Skull-O-Manic hat mir ein Schädel-Foto zukommen lassen, durch den auf einen “Giftgarten” hingewiesen wird. Vielen Dank hierfür.

Da ist mir dann spontan ein altes Cartoon-Buch von Gerhard Seyfried mit dieser herrlichen Zeichnung eingefallen.

Und so folgt ein Gedanke dem Anderen: “I can teach you how to bottle fame, brew glory, even put a stopper on death” wie der gute Prof. Snape einst zu sagen pflegte. Er hätte sich in solch einem Garten sicherlich gern aufgehalten. Persönlich würde ich mich bei der tödlichen Blütenpracht nicht wohl fühlen. Nun gut, einerseits hat man immer etwas hilfreiches im Gärtchen, falls die aufdringlichen Verwandtschaft den Heimweg nicht finden. Andererseits kommen sie bei falscher Dosierung überhaupt nicht wieder – das war dann schade.

Aus Neugier fand sich dann auch schon der nächste Gedanke: “Was ist wohl in meinem Garten giftig?” Der absolute Killer unter den einheimischen Gewächsen ist angeblich der “Blaue Eisenhut”, sieht hübsch aus, ist aber tödlich – gut hab ich aber nicht. Auch nicht schlecht sind “Roter Fingerhut” “Rittersporn” und natürlich das “Maiglöckchen” und wie der Name schon sagt (har, har, har) der “Gemeine Goldregen”. Nach sorgfältiger Studie aller meiner Pflänzling kann grünes Licht gegeben werden. Nichts von alledem gedeit bei mir. Das heimtückischste auf meinem Grünstreifen ist die Tulpe, denn auch dieses kleine holländische Aushängeschild, führt nach verzehr zu üblen Magenproblemen.

Und außerdem, nicht vergessen: “Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.” wie Paracelsus schon wusste. Prost!

(Cartton: Gerhard Seyfried, “Wo soll das alles enden”, Rotbuch Verlag, Berlin)

Es ist wieder soweit …

11.11. wobei es hier im Süden natürlich nicht wirklich los geht. Spaßfreie Zone sozusagen. Aber: Liebe Jungs von Kasalla (was auf Hochdeutsch wohl soviel wie “Krawall” heißt): Euer Totenkopf-Logo ist etwas lieblos zusammengeschustert. Die Knochen passen nicht richtig zum Rest und die Störungen in den weißen Flächen – vor allem bei der Kappe – sind auch nicht ganz ausgereift. Bis zum Aschermittwoch versuch ich mal ein alternativ Vorschlag :)

Herbstzeit = Pilzzeit

Und dieser lustige Geselle wächst in meinem Garten (etwas modifiziert). Nach stundenlanger Recherche und Befragung sämtlicher mir bekannter Experten konnte nicht abschließend geklärt werden, um was es sich hier handelt. Aber wir tippen mal auf den “Bleicher Schüppling”.
Pilze haben sowieso recht lustige Namen: “Blasser Schleimkopf” zum Beispiel oder “Grauer Wulstling” oder “Wolliger Milchling”.
Als Pilz hieß ich wahrscheinlich “Grauer Täubling” – Mist den gibt’s schon.

Ein ABC Gedicht bzw. das Schimpfwort Alphabet

Auf der Suche nach einem prominenten Schädel habe ich Wilhelm Buschs gesammelte Werke durchgeblättert, aber leider keinen Totenkopf gefunden, auch wenn hier des öfteren das Leben ausgehaucht wird :) Was ich jedoch gefunden habe ist sein Alphabet der Tiere, welches ich tatsächlich Inch nicht kannte. Da wollte ich natürlich sofort nachlegen und hab das Alphabet der Schimpfwörter kreiert. Ich vermute Ihr könnt Euch vorstellen, dass das riesig Spaß gemacht hat.

Um das ganze noch etwas schädlig zu gestalten habe ich den sehr schönen Font “skullphabet” von Noah Scalin eingebaut.
Gibt’s hier zum kostenlosen download.