Capt’n Sharky

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Das ist zweifellos einer der bekanntesten „Schädel” in Deutschlands Kinderzimmern. Ist ja eigentlich kein Totenkopf, aber der Bezug zum Jolly Roger des Piraten Jack Rackham (1682 bis 1720) ist ganz offensichtlich. Super Idee den doch nicht ganz kindgerechten Schädel durch einen Hai mit Augenklappe zu ersetzen, der auch noch ein leicht verwegenes Grinsen im Gesicht hat. Der Urheber dieses genialen Meisterwerks ist der Illustrator Silvio Neuendorf aus der Kölner Ecke. Und ich hoffe, dass er von jedem verkauften Capt’n Sharky Sabberlatz, Malbuch oder Kindergeschirr einen kleinen Teil des Erlöses abbekommt, denn ich vermute, dass es Illustratoren trotz Ihrer wunderbaren Gabe etwas schwer haben über die Runden zu kommen?

Rettet den Rübengeist

Im letzten Jahr hatte ich mich mit meinem amerikanischen Schädel-Kollegen Noah Scalin über den Brauch unterhalten, zu Halloween Kürbisse auszuhöhlen und mit Gesichtern zu versehen. Dieser Brauch ist hierzulande ja noch nicht allzu alt, kann ich mich doch noch an Zeiten erinnern als wir Kids zum Bauernhof pilgerten und um eine Futterrübe anfragten. Diese wurde dann mit Messer und Löffel vom Innenleben befreit  mit einer möglichst furchterregenden Fratze verzieht und mit einer brennenden Kerze vor die Haustür gestellt.

So viel mir also auf das es überhaupt keine „Rübengeister“ alter Machart mehr zu geben scheint. Als ich letztes Jahr über die Felder der Umgebung fuhr ist mir auch kein einziges Feld mit Futterrüben begegnet. Irgend wie steht das nicht mehr auf dem Speiseplan unserer Kühe oder ist zu beschwerlich in Aufzucht und Ernte?

Alles muss man eben wie immer selber machen. Drum hab ich in unserem kleinen Garten ein kleines Rübenbeet angelegt und präsentiere nun stolz das Ergebnis!!!
Ein paar tapfere Kollegen haben es ebenfalls versucht (Besten Dank an Matti und Alex). Das Ergebnis war aber ähnlich bescheiden.

Wer noch nie eine richtige Futterrübe gesehen hat mag nun ev. denken “nicht schlecht”, aber hier sei angemerkt das die Dinger aus meiner Kindheit mindestens 3x mehr Volumen hatten.

Aber egal, nächstes Jahr wieder unter dem Motto: „Rettet den Rübengeist”

Hometaping is killing Music

Das das nicht stimmt, haben wir ja alle mitbekommen, leider ist das Hometaping selbst ausgestorben und damit eines meiner liebsten Hobbies, sehr zum leidwesen meines Umfelds, es gibt wohl niemanden den ich nicht mit dem “Absolut-Besten-Mix-Aller-Zeiten” ausgestattet habe (mit special Fade-Out und Pausenmelodie). Da war Leidenschaft drin :)

Promi von der Insel

RübengeistSo hier wieder etwas aus der Rubrik: Plattencovers aus meinem Schrank (oder dem anderer Leute). Dieses gute Stück wurde zwar nie zu einem Plattencover umgearbeitet, hat es aber immerhin auf T-Shirts gebracht. Verantwortlich hierfür ist die Kumpelin vom Sängern und macht auch sonst alles “Artwork” für die Band. Lustig an der Combo ist, dass sie keine Fans hat sondern Jünger (wieder ein paar Leute die man lieber nicht kennenlernen möchte). :)