Was ordentliches draus gemacht …

… hat Dave Raponza aus Bosten. Skeleton der alte Vollpfosten aus dem He-Man Universum war – so weit ich mich erinnere – nicht gerade die hellste Leuchte, so wie das gesamte He-Man Gedöns doch irgendwie recht langweilig war. Aber in Ermangelung besserer Fernsehunterhaltung hat Kind eben auch den Schrott angeschaut. Gut das es da Leute wie Dave gibt, die selbst aus dem schlechtesten Merchandising Artikel etwas geiles zaubern können.

Und nochmal Papier

… diesmal von mir. Das kleine Werk (15 x 15 auf DIN A4) hab’ ich aus kleinen Papierschnipsel eines Papiermusterfächers gebastelt. Da bei mir die Schubladen überquillen würde ich es gern verkaufen (sagen wir so 50,-) oder jemand erzählt mir eine super Geschichte, warum gerade er/sie das gute Stück haben sollte.

Capt’n Sharky

I
Das ist zweifellos einer der bekanntesten „Schädel” in Deutschlands Kinderzimmern. Ist ja eigentlich kein Totenkopf, aber der Bezug zum Jolly Roger des Piraten Jack Rackham (1682 bis 1720) ist ganz offensichtlich. Super Idee den doch nicht ganz kindgerechten Schädel durch einen Hai mit Augenklappe zu ersetzen, der auch noch ein leicht verwegenes Grinsen im Gesicht hat. Der Urheber dieses genialen Meisterwerks ist der Illustrator Silvio Neuendorf aus der Kölner Ecke. Und ich hoffe, dass er von jedem verkauften Capt’n Sharky Sabberlatz, Malbuch oder Kindergeschirr einen kleinen Teil des Erlöses abbekommt, denn ich vermute, dass es Illustratoren trotz Ihrer wunderbaren Gabe etwas schwer haben über die Runden zu kommen?

Rettet den Rübengeist

Im letzten Jahr hatte ich mich mit meinem amerikanischen Schädel-Kollegen Noah Scalin über den Brauch unterhalten, zu Halloween Kürbisse auszuhöhlen und mit Gesichtern zu versehen. Dieser Brauch ist hierzulande ja noch nicht allzu alt, kann ich mich doch noch an Zeiten erinnern als wir Kids zum Bauernhof pilgerten und um eine Futterrübe anfragten. Diese wurde dann mit Messer und Löffel vom Innenleben befreit  mit einer möglichst furchterregenden Fratze verzieht und mit einer brennenden Kerze vor die Haustür gestellt.

So viel mir also auf das es überhaupt keine „Rübengeister“ alter Machart mehr zu geben scheint. Als ich letztes Jahr über die Felder der Umgebung fuhr ist mir auch kein einziges Feld mit Futterrüben begegnet. Irgend wie steht das nicht mehr auf dem Speiseplan unserer Kühe oder ist zu beschwerlich in Aufzucht und Ernte?

Alles muss man eben wie immer selber machen. Drum hab ich in unserem kleinen Garten ein kleines Rübenbeet angelegt und präsentiere nun stolz das Ergebnis!!!
Ein paar tapfere Kollegen haben es ebenfalls versucht (Besten Dank an Matti und Alex). Das Ergebnis war aber ähnlich bescheiden.

Wer noch nie eine richtige Futterrübe gesehen hat mag nun ev. denken “nicht schlecht”, aber hier sei angemerkt das die Dinger aus meiner Kindheit mindestens 3x mehr Volumen hatten.

Aber egal, nächstes Jahr wieder unter dem Motto: „Rettet den Rübengeist”