A schnaps called „Blutwurz“

Blutwurz

Ganz lieb, was mir die Menschen alles zum Thema „Schädel“ schenken. Diesmal ein Schnaps aus Bayern.
Ist natürlich eine interessante Idee, aus dem Wurzelsaft einer Pflanze (der zum gerben von Fellen geeignet ist) einen Schnaps herzustellen. Der Marketingabteilung, die diesen Blutwurz vertreibt, war das sicherlich auch suspekt, weswegen sie die Falsche schwarz mit Totenkopf gestaltet haben. Soll hinterher ja keiner sagen „man hätte sie nicht gewarnt“. Trotz aller Warnungen hab ich das Ding mal probiert, auch wenn der Schädel auf der Steingutflasche nicht gerade Preisverdächtig ist.
Ja: ich hab’s tatsächlich überleb und muss sagen „Besser als Ramazzotti“ (Was immer da heißen mag).

Helloween ‎– Walls Of Jericho


Hier mal wieder etwas aus meiner lang vernachlässigten Rubrik: „Coole Schädel aus meinem Plattenschrank (oder dem anderer Leute)“ Helloween – Walls of Jericho von 1985, die teutonische Antwort auf „sonst noch Fragen“. Sehr virtuoser Speed Metal – und auch nach all den Jahren immer noch eine super Scheibe.
Passend zu 1985 das wahrscheinlich mit Airbrush gestaltete herzige Plattencover mit dem Schädelmann in der Linksauslage. Das Cover gestaltet von Edda und Uwe Kraszewski, auf deren Konto einige weitere LP-Cover-Designs gehen. Hab leider keinen Link im Netzt gefunden. Wurst – trotzdem schick!

Wo sind all die Schädel hin?

Tatsächlich hat mich noch niemand darauf angesprochen, wo denn nun die schöne „Designers-Skulls“ Webseite abgeblieben ist. Und genau das ist der Grund für ihr verschwinden.

Natürlich war es auch die neue Datenschutzrichtlinie, von der ich keine Ahnung habe, aber bevor mich irgend ein Anwalt aufklärt, schwuppdiwupp verschwindet alles und jeder von der Bildfläche.

Sehr traurig aber auch: All die wunderbaren Entwürfe sind jetzt futsch (bei mir zumindest). Generell war es immer ein Problem des Projektes, dass ich es völlig allein durchgezogen habe und es von Anfang an als etwas Spielerisches handhaben wollte. Den Teilnehmern konnte ich keine große Plattform bieten, auch wenn diese es auf jeden Fall mehr verdient hätten. Es waren große Werke von exzellenten Grafikern dabei, denken wir nur an Andreas Ivanof, Noah Scallin oder Dan Springer. Die Menschen verdienen mehr als eine Randnotiz auf einem Freizeitblog.