Schüttel Dein Speck

Ich sag es ja nur ungern, aber zurzeit läuft es echt scheiße. Oder es hat den Anschein, es liefe so richtig scheiße. Oder aber eigentlich läuft es gar nicht so schlecht nur einige Vollhonks wollen, dass wir denken es liefe scheiße, damit sie Ihren Scheiß besser unter die Leute bringen können. Wahrscheinlicher ist es aber, dass es überhaupt nicht scheiße ist, eigentlich scheint uns die Sonne aus dem Hintern, aber wer gibt das schon gerne zu. Leider ist es aber Tatsache, dass ich momentan viele völlig missbrauchte Schädel auf irgendwelchen Uniformjacken sehe, was mich zutiefst traurig stimmt, von der gefühlten Hilflosigkeit ganz abgesehen.

Deshalb bin ich froh, dass es immer noch Leute mit Leidenschaft für die Sache gibt. Wie zum Beispiel die Jungs von „Schüttel Dein Speck“ mit ihrer Musikgenregrenzensprengungsauftrag. Besonders cool hierbei auch das Logo vom „Roten Freibeuter“. Weiter so!

Lord Vigo (nicht der, der Andere)

Wieder etwas aus der Rubrik: Coole Schädel aus meinem Plattenschrank, oder dem anderer Leute. Danse de Noir von Lord Vigo wartet mit einem super Exemplar auf. Gut, wenn man sich nach einer Figur aus Ghostbusters II benennt kann es mit dem „Doom“ im „Metal“ nicht ganz so schrecklich sein aber der Schädle kracht rein. Im Bereich German Power-Metall ist die Leistungsdichte natürlich recht hoch, aber die Jungs von Lord Vigo haben es durchaus auch drauf. Hau wech!

Tja und der Schädel ist natürlich ein wahres Meisterwerk mit stark giger’scher Anmutung. Der Schöpfer des Knochenteils ist der Tschechisch-Österreichische Künstler Peter Gric. Super!

Champions League in der Europa League

Von Haus aus stehe ich der Ultra-Szene und der „Fußball-Fan-Kultur“ etwas kritisch gegenüber. Was die Frankfurter da aber in Sevilla für eine Choreo abgeliefert haben, war aber auf jeden Fall reif für die Champions-League. Sehr schöne Schädel-Madonna mit dem Vereinswappen und dem Spruchband über die Heilige Diva vom Main. Respekt!

Bildungsreise …

… über die Ostalb und dabei auf diesen herrlichen Schädel gestoßen. Das Objekt ziert einen Foodtruck und lädt sehr freundlich zum Vorbeischauen ein, frei nach dem Motto „Eat This!“. Den Künstler würde ich jetzt jedoch eher in den USA vermuten, denn wie sonst lässt sich der Mount Rushmore erklären, über den das Knochenmännchen da hinwegsteig. Nichtsdestotrotz, super Teil und bleibt nur zu hoffen, dass die Speisen genauso gut sind wie dar Totenkopf.

Rancid- Live won’t wait

Neues (mit altem) aus der Rubrik: Coole Schädel aus meinem Plattenschrank, oder dem anderer Leute. Life won’t wait von Rancid hat einen recht lustigen, simplen Schädel auf dem Cover des 1998 erschienenen Doppelalbums. Ab und an wurde das Teil auch auf Merchandising-Objekten benutz und sollte evtl. sowas wie ein Corporate-Zeichen aeib(neben der Wortmarke, die schon recht cool und einprägsam ist). Das Ganze wurde aber nicht konsequent weiterverfolgt. Was Rancid heute macht? Keine Ahnung, ist auch nicht ganz mein Ding. Für Amerikaner war der Sound des Albums auch „Very British“, sehr stark an The Clash erinnernd …

Für das Artwork des Albums wie auch schon für den Vorgänger … and out come the wolves war Jesse Fischer verantwortlich. Leider gibt es im Netz eine ganze Menge Jesse Fischers die was mit Kunst, Design oder Musik zu tun haben. Der Echte kann sich ja kurz melden :)