Archive for the ‘Prominente Schädel’ Category

Promi Teil XIV

Freitag, Februar 6th, 2009

And Now for Something Completely Different – wie man so schön sagt. Zur Rubrik mehr oder weniger bekannter Schädel aus meinem Plattenschrank (oder dem anderer Leute).

Ja was haben wir hier für eine schöne Näharbeit von der Band Okkervil River auf ihrem 2008 Album „The stand ins“. Es ist mir nicht gelungen in Erfahrung zu bringen, wer dieses herzige Schädelgerät entworfen hat, aber so wie Will Sheff – der Cheff der Band – aussieht könnte er es glatt selbst entwickelt haben. Hut ab! Sehr gelungene Arbeit!
Ganz im Gegensatz zu der Musik die dieser Tonträger von sich gibt. Die Kritiker jubeln, aber das kennen wir ja. Hier würde ich sagen: Gewollt, aber nicht wirklich gekonnt. Natürlich ist die Mucke recht folkig, fröhlich mit einem zarten Anstrich Melancholie. Aber würde ich Vergleiche suchen und sie bei den Walkabouts oder den Two Gallants finden, dann aber ab zurück in den Proberaum oder sich ganz aufs Sticken. konzentrieren.

Promi Teil XIII

Dienstag, Dezember 2nd, 2008

Das Ding heißt in „In aller Stille” der Designer war Dirk Rudolph, die Band sind Die Toten Hosen. Fertig.

Was aber wirklich zählt ist, dass dieses gute Stück nicht bei mir im Plattenschrank steht. Und warum? Ist es nicht als LP erschienen? Mitnichten.
Ja ich habe es bei meinem lokalen Plattenhändler vorbestellt, damit ich pünklich am 14.11. die neue Lp in Händen halten kann. Ach ja – was sind wir für ein Team, so manchen Monatslohn hab’ in dem kleinen verrauchten Plattenladen an der staubigen Hauptstraße schon liegen lassen. Seit über 20 Jahren pilgere ich zu jenem Hort gepflegter Vinylkultur. Und er hat es mir gelohnt mit wunderbaren Stücken Musik, auf jenem herrliche Material; Vinyl – zwar ohne Bonus Tracks, aber das ist sowieso nur was für Erbsenzähler. Und nun das. Ihn und Mich habt Ihr (Selbstzensur) betrogen.
Was stehen da für Scheiben in meinem Plattenschrank, wunderbare Rillen durchpflügt mein Saphir. Aber nun greift er ins Leere. (Selbstzensur) doch Eure Lp in den (Selbstzensur) wenn Ihr daraus ein Spekulationsobjekt machen wollt (bei ebay liegen die Gebote ja immerhin bereits bei 120 Euro).
Leute ich steh auf Eure Mucke, und die will ich hören, und das zu einem fairen Preis. Und wenn ihr die Scheibe nur an Eure Kumpels verteilen – natürlich „In aller Stille”.

Promi Teil XII

Donnerstag, September 25th, 2008

Fortsetzung der losen Serie: Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank, oder dem anderer Leute. Straight to Hell heißt die Platte zum gleichnamigen Film, der, wenn man den Kritiken Glauben schenken möchte, wohl eine der größten Verschwendungen an Zelluloid seit „Ein Zombie hing am Glockenseil” ist. Gut das kann wohl niemand beurteilen, da der Film wohl noch nie über die Mattscheibe flimmerte – warum (oder kennt ihn einer).
Nun gut, die Platte hingegen ist ziemlich gelungen mit einigen unbekannten Stücken der Pogues (die hoffentlich nirgends als Bonustrack auf CD zu haben sind), der selige Joe Strummer gibt einiges zum Besten, Pray for Rain und ein Typ namens Zander Schloss (???).
Die drei Schädel auf dem Cover sind vom kanadischen Illustrator Blair Drawson (oder ist Blair ein Mädchenname? Mal wieder kein Plan der Autor dieses Artikels). Auf jeden Fall sehr gelungen dieser Totentanz mit Gewalt, Sex und Alkohol. Erschienen ist die schöne Scheibe bereits 1987 – ach ja, ich erinnere mich.

Promi Teil XI

Freitag, Juli 18th, 2008

Fortsetzung der losen Serie: Prominete Schädel aus meinem Plattenschrank, oder dem anderer Leute. Zur Musik lasse ich die Jungs gleich selbst zu Wort kommen. Vorab aber mal dieses: Wäre das jetzt ein LP und keine CD, könnte ich beruhigt abtreten, so muss ich weiter warten bis eines meiner Objekte mal das Cover einer Schallplatte (Vinyl) schmückt. Jetzt aber zu den Dispatch Skulls, deren MySpace Freundesliste liest sich schon wie ein Who is Who der Rockszene.
Die Dispatch Skulls stehen etwa dort im Scheideweg zwischen Country, Folk und Rock wo einst Bands wie Lynyrd Skynyrd oder CCR für viele Musikliebhaber die Türen zum Süden und mittleren Westen der USA öffneten. Diese Tore werden bei jedem Auftritt der Skulls mit purer Energie wieder aufgetreten.

Also mal sehen wann die Jungs auf Tour gehen.

Promi Teil X

Sonntag, April 13th, 2008

Hier mal eine ganz besonderes Stück Vinyl, weil ersten nahezu unbekannt und zweitens die U.S. Ausgabe dieser Scheibe auch noch ein anderes Cover hat. Die Künstlerin des schaurig, melancholischen Gerippes ist in diesem Fall eine Lady namens Thea D – schön gemacht Thea.
Auch sehr interessant ist die Band, die ziemlich ungesehen durchs Universum dümpelte, bis ein gewisser Kurt Cobain bekannte, dass er die Wipers zu seinen musikalischen Haupteinflüssen zähle. Tja, da bin ich ja froh, dass ich die Band schon kannte bevor Kurt berühmt wurde und mein Hirn noch nicht als Tapete dient.
Jetzt noch was persönliches: Unter meinen Top 20 Platten findet sich mit absoluter Sicherhiet »Is this Real« von den Wipers. Also unbedingt anhören, aber die Schusswaffen in Schrank lassen.

Promi Teil IX

Sonntag, März 2nd, 2008

Und wieder ein Schädel aus meiner Plattensammlung. Das gute Stück aus dem Jahre 1983 ziert das Cover der ersten Grave Digger LP »Heavy Metal Breakdown« – so hört sich das ganze dann auch an. Wobei natürlich mit »Yesterday« und »We wanna rock you« zwei richtige Hits drauf sind. Der Künstler dieses etwas schrägen Werkes ist Bernd Gansohr, über dessen künstlerisches Werden im Web jedoch nichts weiteres vermerkt ist. Warum, hab’ schon Schlimmeres gesehen.

Promi Teil VIII

Sonntag, Dezember 9th, 2007

Und noch ein vorweihnachtlicher prominenter Schädel aus meiner Plattensammlung (oder der anderer Leute).
Snaggletooth von Motörhead ist wohl einer DER Schädel schlechthin. Hier ein besonders schräges Exemplar vom Cover des Albums »Another Perfect Day« aus dem Jahre 1983. Das Album an sich ist ein typisches für Motörhead, nicht wirklich herausragend, aber dank Lemmy eben doch einzigartig (tumb).
Der Snaggletooth-Erfinder ist zudem Joe Petagno, der diesen großen Wurf bereits 1977 landete. Petragno selbst findet das »Perfect Day« Cover ebenfalls mit am gelungensten.

Promi Teil VII

Samstag, November 3rd, 2007

Die U.K. Subs gelten wohl als die erste britische Punkband. Also erstmal Hut ab. Dieser tolle Schädel auf dem Album Mad Cow Fever stammt aus dem Jahr 1991. Die Platte an sich ist eher lau, die meisten Songs sind sehr bluesig angelegt und eine Menge Coverversionen sind ebenfalls drauf. Das Beste ist das lila Vinyl und eben die Rinderrübe. Der Urheber ließ sich leider nicht ermitteln.

Promi VI

Samstag, September 15th, 2007

sic transit gloria mundi – wie ich doch immer zu sagen Pflege. Es war sehr schwer, im Internet etwas über »Die Seuche« oder ihre Mitglieder zu erfahren. Lediglich der Tätowierer, der dieses wunderbar Schädelwerk von 1990 geschaffen hat scheint noch im Geschäft zu sein. Dabei war die Musik so schlecht nicht – jedoch nicht ganz Massenkompatibe. »Pächter des Wahnsinns« – so heißt die Scheibe – ist ein Titel der auf jeden Fall stets aktuell ist (ab hier greift die Selbstzensur).

Promi Teil V

Freitag, August 10th, 2007

Weiter geht es mit den Highlights der Schädelkunst aus meinem Plattenschrank. Diesmal ein Gigant der Rockgeschichte: Das Album »No Mean City« von »Nazareth«. Ehrlich gesagt, die Scheibe von 1978 ist nicht wirklich mein Ding, auch wenn einer der größten Hits der alten Herren – »Stars« – drauf ist. Als ich das Objekt dereinst erstand, hab ich sie wirklich nur wegen dem geilen Cover gekauft (was macht man sonst mit seinem Taschengeld).

Der britische Künstler Rodney Matthews ist der Schöpfer dieses wunderschönen Werkes. Auch seine sonstigen Arbeiten sind im Fantasie-Sektor angesiedelt. Wenn Ihr mal bei im vorbeischaut findet Ihr sicher noch das ein oder andere bekannte Werk.