Promi Teil XIV
Freitag, Februar 6th, 2009
And Now for Something Completely Different – wie man so schön sagt. Zur Rubrik mehr oder weniger bekannter Schädel aus meinem Plattenschrank (oder dem anderer Leute).
Ja was haben wir hier für eine schöne Näharbeit von der Band Okkervil River auf ihrem 2008 Album „The stand ins“. Es ist mir nicht gelungen in Erfahrung zu bringen, wer dieses herzige Schädelgerät entworfen hat, aber so wie Will Sheff – der Cheff der Band – aussieht könnte er es glatt selbst entwickelt haben. Hut ab! Sehr gelungene Arbeit!
Ganz im Gegensatz zu der Musik die dieser Tonträger von sich gibt. Die Kritiker jubeln, aber das kennen wir ja. Hier würde ich sagen: Gewollt, aber nicht wirklich gekonnt. Natürlich ist die Mucke recht folkig, fröhlich mit einem zarten Anstrich Melancholie. Aber würde ich Vergleiche suchen und sie bei den Walkabouts oder den Two Gallants finden, dann aber ab zurück in den Proberaum oder sich ganz aufs Sticken. konzentrieren.
Das Ding heißt in „In aller Stille” der Designer war Dirk Rudolph, die Band sind Die Toten Hosen. Fertig.
Fortsetzung der losen Serie: Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank, oder dem anderer Leute. Straight to Hell heißt die Platte zum gleichnamigen Film, der, wenn man den Kritiken Glauben schenken möchte, wohl eine der größten Verschwendungen an Zelluloid seit „Ein Zombie hing am Glockenseil” ist. Gut das kann wohl niemand beurteilen, da der Film wohl noch nie über die Mattscheibe flimmerte – warum (oder kennt ihn einer).
Fortsetzung der losen Serie: Prominete Schädel aus meinem Plattenschrank, oder dem anderer Leute. Zur Musik lasse ich die Jungs gleich selbst zu Wort kommen. Vorab aber mal dieses: Wäre das jetzt ein LP und keine CD, könnte ich beruhigt abtreten, so muss ich weiter warten bis eines meiner Objekte mal das Cover einer Schallplatte (Vinyl) schmückt. Jetzt aber zu den Dispatch Skulls, deren
Hier mal eine ganz besonderes Stück Vinyl, weil ersten nahezu unbekannt und zweitens die U.S. Ausgabe dieser Scheibe auch noch ein anderes Cover hat. Die Künstlerin des schaurig, melancholischen Gerippes ist in diesem Fall eine Lady namens Thea D – schön gemacht Thea.
Und wieder ein Schädel aus meiner Plattensammlung. Das gute Stück aus dem Jahre 1983 ziert das Cover der ersten Grave Digger LP »Heavy Metal Breakdown« – so hört sich das ganze dann auch an. Wobei natürlich mit »Yesterday« und »We wanna rock you« zwei richtige Hits drauf sind. Der Künstler dieses etwas schrägen Werkes ist Bernd Gansohr, über dessen künstlerisches Werden im Web jedoch nichts weiteres vermerkt ist.
Und noch ein vorweihnachtlicher prominenter Schädel aus meiner Plattensammlung (oder der anderer Leute).
Die
sic transit gloria mundi – wie ich doch immer zu sagen Pflege. Es war sehr schwer, im Internet etwas über »Die Seuche« oder ihre Mitglieder zu erfahren. Lediglich der Tätowierer, der dieses wunderbar Schädelwerk von 1990 geschaffen hat scheint noch im Geschäft zu sein. Dabei war die Musik so schlecht nicht – jedoch nicht ganz Massenkompatibe. »Pächter des Wahnsinns« – so heißt die Scheibe – ist ein Titel der auf jeden Fall stets aktuell ist (ab hier greift die Selbstzensur).
Weiter geht es mit den Highlights der Schädelkunst aus meinem Plattenschrank. Diesmal ein Gigant der Rockgeschichte: Das Album »No Mean City« von »Nazareth«. Ehrlich gesagt, die Scheibe von 1978 ist nicht wirklich mein Ding, auch wenn einer der größten Hits der alten Herren – »Stars« – drauf ist. Als ich das Objekt dereinst erstand, hab ich sie wirklich nur wegen dem geilen Cover gekauft (was macht man sonst mit seinem Taschengeld).