Promi Teil XX
Samstag, Mai 28th, 2011
Da ist sie wieder, nach kurzer Abstinenz, die Rubrik „Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank – oder dem anderer Leute“. Und hier ein echter Superstar unter den Schädeln. Das Gemälde von Michel Granger auf Jean Michel Jarres Werk „Oxygene“. Das gute Stück wurde angeblich über 12 Millionen mal verkauft. Ehrlich gesagt, ich kannte das Ding gar nicht, bis ich neulich über das herrliche Cover gestolpert bin. Und da relativiert sich der vorige Satz gleich mal, denn es gibt wahrscheinlich wenig Leute auf dem Planeten, die das vierte Stück auf der Scheiben (mit dem lustigen Titel „Oxygene 4“ – wahrscheinlich gleich nach Oxygene 3 und kurz vor Oxygene 5) noch nicht irgendwo gehört haben. Nun gut, Bildungslücke geschlsossen, epochales Werk, jedoch kein Platz unter meinen Top 100.
Zur Abwechslung – und zur Inspiration – hier mal wieder was aus meiner Rubrik „Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank – oder dem anderer Leute“. D.R.I. heißt die Band und ist ein Urgestein der Thrash Metal Musik – wobei man bei dieser Scheibe beruhigt auch Trash Metal sagen könnte. Mit „Violent Pacification“ haben die Jungs mit dem lustigen Namen (Dirty Rotten Imbeciles) wirklich kein Meisterwerk abgeliefert. Und ich verstehe nun all die Eltern die 1984 mit dem Schrei „Das ist doch Exkrement” aus dem Jugendzimmer liefen. Wobei Ihr Werk „4 Of A Kind“ von 1988 schon deutlich mehr zu bieten hat – jedoch keinen Schädel. Drum sei Ihnen das Geschrei verziehen und guter Wille unterstellt, zumal die meisten Songs ja nur 30 Sekunden dauern.
Das ist mal ein echt herziges Exemplar aus der Rubrik „Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank – oder dem anderer Leute“. Der nette kleine Schädel von Nebenan auf seinem Velo ganz im mexikanischen Stil gehalten und die
Ein echter Klassiker und grafisch erste Sahne ist das Logo des Marvel Helden „Punisher“ hier auf dem Cover des Soundtracks zum Film. Der Streifen lief ja neulich hierzulande auf Pro7 wobei sich immer wieder die Frage aufdrängt: „Warum schaut man überhaupt noch einen Film auf Pro7?“ Plötzlich tauchen da Leichen auf und der aufmerksame Betrachter fragt sich erstaunt wie die da so plötzlich hingekommen sind, zumal man den Fernsehsessel nicht verlassen hat um eine Limo aus dem Kühlschrank zu holen. Liegen die bei Jedermann im Wohnzimmer? Da gibt es Großaufnahmen von drei wackeren Desperados und in der nächsten Szene muss Banderas allein weitermachen. Bruce Willis lässt einen lockern Spruch los, auf den aber nie Taten folgen bzw. nie in der Pro7 Version.
Und wieder ist sie da, die Rubrik: „Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank – oder dem anderer Leute“ (diesmal eher das Letztere). Punk, Rock, Metal, Indie und jetzt Hip Hop. Der Schädel zieht sich durch fast alle Genres der Musik (wer eine Schlagerplatte mit Totenkopf darauf hat bitte melden). Herr Paul Hartmut Würdig aka Sido ist ja hierzulande dick im Geschäft und die abgebildete Scheibe kam doch tatsächlich in Deutschland sofort auf Platz 1 der Albumcharts (Österreich und Schweiz jeweils Platz 2 – wer lag da wohl vorn).
Vielen, vielen Dank für die schöne Resonanz beim Wettbewerb um den „Schädel des Jahres 2009“. Trotz der kleineren Ausschreibung sind dennoch 33 Entwürfe eingegangen. Hierfür und für all die Unterstützung an dieser Stelle nochmals DANKE. Die Jury wird in den nächsten Tagen schwer ins Schwitzen kommen denn die Qualität der eingereichten Arbeiten ist wie immer gewaltig. Also jetzt noch kurz geduldig bleiben. Der Jury wünsche ich viel Spaß und Dank im Voraus.
Mal wieder was aus der wunderbaren Rubrik: „Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank – oder dem anderer Leute”. O.K. jetzt geb’ ich auch mal an: Aus meinem Plattenschrank.
Mal wieder was aus der lange vernachlässigten Rubrik: „Prominente Schädel aus meinem Plattenschrank – oder dem anderer Leute”.
Kollege und fleißiger Blogleser CM hat mit seinem Netlabel 
