Rettet den Rübengeist

Im letzten Jahr hatte ich mich mit meinem amerikanischen Schädel-Kollegen Noah Scalin über den Brauch unterhalten, zu Halloween Kürbisse auszuhöhlen und mit Gesichtern zu versehen. Dieser Brauch ist hierzulande ja noch nicht allzu alt, kann ich mich doch noch an Zeiten erinnern als wir Kids zum Bauernhof pilgerten und um eine Futterrübe anfragten. Diese wurde dann mit Messer und Löffel vom Innenleben befreit  mit einer möglichst furchterregenden Fratze verzieht und mit einer brennenden Kerze vor die Haustür gestellt.

So viel mir also auf das es überhaupt keine „Rübengeister“ alter Machart mehr zu geben scheint. Als ich letztes Jahr über die Felder der Umgebung fuhr ist mir auch kein einziges Feld mit Futterrüben begegnet. Irgend wie steht das nicht mehr auf dem Speiseplan unserer Kühe oder ist zu beschwerlich in Aufzucht und Ernte?

Alles muss man eben wie immer selber machen. Drum hab ich in unserem kleinen Garten ein kleines Rübenbeet angelegt und präsentiere nun stolz das Ergebnis!!!
Ein paar tapfere Kollegen haben es ebenfalls versucht (Besten Dank an Matti und Alex). Das Ergebnis war aber ähnlich bescheiden.

Wer noch nie eine richtige Futterrübe gesehen hat mag nun ev. denken “nicht schlecht”, aber hier sei angemerkt das die Dinger aus meiner Kindheit mindestens 3x mehr Volumen hatten.

Aber egal, nächstes Jahr wieder unter dem Motto: „Rettet den Rübengeist”